Mütter, sperrt die Töchter ein - die historisch interessierten Mörderbuben aus den USA sind wieder auf Brautschau. The Black Dahlia Murder metzeln zwar mit Stil, aber da entscheidend ist, was hinten herauskommt, säen sie den Tod. Experten mögen wieder rätseln, wie sehr sie in den zur Zeit grassierenden Deathcore-Hype passen, oder diesen gar losgetreten haben. Wie auch immer, das Gemisch aus vertracktem schwedischen Melodic Death Metal und einigen Tropfen Carcass zündet mehr denn je. Insbesondere bei einer ihrer, mittlerweile berüchtigten Live-Schlachtplatten.
www.myspace.com/blackdahliamurder
Im extremen Metal über die Standards hinauszugehen wird langsam schon zum Standard, doch wie so oft gibt es auch hier Vorreiter, welche die Bemühungen von Großteilen der Konkurrenz relativ hilflos wirken lassen. Dazu gehören zweifels ohne auch die experimentellen Death-Grinder Cephalic Carnage aus dem US-Bundesstaat Colorado, die mit schier unendlicher Kreativität eine ideale Mischung aus Anspruch und ungebremsten Hörvergnügen schaffen.
Ihr “Hydrogrind” ist progressiver Deathgrind mit einer Doom/Stoner Kante mit Hang zum Experimentellen.
www.myspace.com/cephaliccarnage
Die tasmanischen Tech Death Metaller Psycroptic werden mit ihrem neuen Album “Ob(Servant)” ( Nuclear Blast) im Gepäck, die Auwärmrunde machen, und Zweifels ohne Genickmuskulatur beanspruchen.
www.myspace.com/psycroptic
Sylosis aus Reading, England stehen an der vordersten Front des in den letzten Jahren reanimierten Thrash Metal Genres. Ende Oktober erscheint ihr Debutalbum „Conclusion Of An Age“ auf Nuclear Blast.
www.myspace.com/sylosis


