Für alle die es noch nicht wissen: Alles Bands die mit Dis- anfangen, haben was mit Discharge gemein und suhlen sich in den selben musikalischen Gefilden. Ebenso verhält es sich mit den Schweden Disfear, die unter dem Namen Anti-Bofors 1989 in Nyköping loslegen. Anno 2008 brüllt Band-Allrounder Tompa (At The Gates, Skitsystem) ins Mikrofon und mit Entombeds Uffe Cederlund an der Gitarre macht sich dessen markanter Motörhead Biker Rock – Einschlag deutlich hörbar.
www.myspace.com/disfear
Bei Doomriders handelt es sich um ein Sideprojekt des Converge-Bassers Nate Newton (der hier Gesang und Gitarre übernimmt), seinem There Were Wires-Kollegen Jebb Riley am Bass, Klampfer Chris Pupecki (Cast Iron Hike) und Drummer Chris Bevalaqua von Hallraker. Alle stammen aus der Umgebung von Boston, kennen sich schon seit Urzeiten und pflegen eine heimliche Vorliebe für Sounds von Thin Lizzy über Cathedral und Black Sabbath bis Entombed... Ein rohes Gebräu aus 70er-Rock also, mit metallischen Influenzen, einer Prise Stoner...dabei aber so dreckig und räudig intoniert, dass man beinahe den siffigen Proberaum noch riechen kann.
www.myspace.com/doomriders
An Albatross-Shows dauern in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten und am Ende ist der Sänger nackt und bewusstlos. Man wird niemanden finden, der die Band je live gesehen hat und an dieser Geschichte auch nur den geringsten Zweifel anmeldet. Und die Musik? Irgendwas zwischen MC5, 70er Prog, Naked City, Nintendo und Karnevalsmusik. Wenn das mal keine klare Empfehlung für einen Konzertbesuch ist.
www.analbatross.com
Yip Yip aus Florida bedienen sich an alten analogen Synthesizern, einer käsigen Orgel, zwei Spielzeugsaxophone, einem gutem Sampler, zwei Spielzeugkeyboards, zwei Becken und an ein paar Effektgeräten. Was dabei rauskommt liegt irgendwo zwischen DEVO und UFO. Das Duo tourte u.a. schon mit Health und The Locust durch die Staaten.
www.myspace.com/yipyip


